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Eine Geschichte voller Innovationen

GROHE über die Jahrzehnte
Reisen Sie mit uns durch die Zeit und entdecken Sie die Geschichte von GROHE

Friedrich Grohe gründete das Unternehmen 1936. In den nachfolgenden sieben Jahrzehnten hat GROHE seine Bekanntheit für konkurrenzlose Qualität, hochwertiges Design und beeindruckende Technik kontinuierlich auf- und ausgebaut. Und so gibt GROHE immer das Tempo vor – mit technischem Fortschritt, einem renommierten eigenen Design Team und hohem Ansehen beim Kunden für seine Qualität.  

 

Friedrich Grohe

Friedrich Grohe

1936 übernahm Friedrich Grohe (1904-1983) in Hemer (Deutschland, Nordrhein-Westfalen) die Firma Berkenhoff & Paschedag, die 1911 als „Kleineisenfabrik“ gegründet worden war. Mit der Übernahme durch Friedrich Grohe wurde die Fertigung ausschließlich auf Sanitärarmaturen konzentriert und eine umfassende Modernisierung vorangetrieben. In Anerkennung seiner unternehmerischen und sozialen Leistungen wurde Friedrich Grohe zusammen mit seiner Ehefrau Ruth 1974 die Ehrenbürgerwürde von Hemer verliehen.  

 

History of innovation
In den 1930-er Jahren war das Bad eher ein bescheidener Raum – und nur sehr begüterte Menschen konnten sich diesen Luxus überhaupt leisten. Friedrich Grohe wollte dies ändern und produzierte gemäß seiner Unternehmensphilosophie „hochwertige Armaturen zu einem Preis, den jeder Verbraucher bezahlen kann.“ Sehr schnell erweiterte Grohe seinen Absatzmarkt und bereits vor Beginn des 2. Weltkriegs wurden Grohe-Armaturen in die Niederlande, Finnland und auf den Balkan exportiert. 

 

History of innovation
In der Kriegszeit der Vierzigerjahre war vieles rationiert, und das Bad war noch sehr funktional ausgestattet. Es war ein allgemeiner Waschraum – von Luxus und Komfort war noch gar nicht die Rede. In der Wiederaufbauphase ab 1948 begann Grohe deutlich zu wachsen. Zu dieser Zeit entschied man sich, die Firma nach ihrem Besitzer in Friedrich Grohe Armaturenfabrik umzubenennen.
 

 

Grohe 1950s
Der Nachkriegboom wies dem Bad inzwischen eine wichtigere Rolle zu. Aber Funktionalität stand noch immer eindeutig gegenüber dem Design im Vordergrund. Doch mit den neuen Gas- und Stromheizungen wurde heißes Wasser besser verfügbar. 1956 erwarb Grohe die Firma Carl Nestler, einen Hersteller von Thermostaten. Daraus wurde die Tochterfirma Grohe Thermostat GmbH. 

 

Grohe 1950s

GROHE Logo in den Fünfzigerjahren.

 

 

Grohe 1960s
In den Sechzigerjahren begann für Bäder eine neue Ära, als sich der wirtschaftliche Wohlstand weiter ausbreitete. Die Menschen wurden experimentierfreudiger, was Farben und Formen betraf.
Es kamen die ersten Einhandmischer auf, mit denen die Temperatur nun schneller und sicherer eingestellt werden konnte. Damit gehörten auch die plötzlichen Schwankungen in der Wassertemperatur allmählich der Vergangenheit an, die in den Häusern ansonsten allgegenwärtig waren. Das Bad wurde teilweise schon als ein Raum betrachtet, in dem ein gewisser Luxus durchaus angebracht sein konnte. 

 

Grohe 1960s

GROHE Logo in den Sechzigerjahren.

In dieser Zeit expandierte Grohe international und gründete seine erste ausländische Tochtergesellschaft 1961 in Frankreich. Darauf folgten Österreich 1965 und Italien 1967.
1968 entschied Friedrich Grohe, 51 % der Geschäftsanteile an die International Telephone & Telegraph (ITT) aus den USA zu verkaufen. Diesen Schritt machten die Erben in den Achtzigerjahren wieder rückgängig. 

 

Grohe 1970s
Als die „Flower Power“ regierte, wurde die Welt auch im Bad deutlich bunter. Rot, Violett, Braun und Moosgrün waren die Farben der Zeit. Für natürliche Materialien gab es praktisch noch keinen Bedarf. Bad-Garnituren waren zumeist aus weichen, flauschigen Synthetikstoffen gefertigt.
In den Siebzigerjahren wuchs Grohe mit neuen Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, den Niederlanden und Belgien. Dazu wurde die Handbrausenserie Relexa mit ihrem schlanken, ergonomischen Design erfolgreich auf dem Markt eingeführt.  

 

Grohe 1970s

GROHE Logo in den Siebzigerjahren.

 

 

Grohe 1980s
In diesem Jahrzehnt veränderte sich die Einstellung zum Bad-Design grundlegend. Funktionalität war noch immer ein wichtiges Element. Aber auch Design, Komfort und Langlebigkeit wurden zu bedeutenden Faktoren. Emotionale Aspekte und der persönliche Geschmack des Kunden rückten mehr in den Blickpunkt.  

 

Grohe 1980s

GROHE Logo in den Achtzigerjahren.

In den Achtzigerjahren wandelte sich vieles bei Grohe. 1982 startete die Produktion am neuen Standort in Hemer an der Edelburg. 1982 starb Mit-Gründer Friedrich Grohe. 16 Jahre zuvor hatte er die Hälfte der Firma an die ITT aus den USA verkauft. Doch seine Erben kauften das Unternehmen 1984 zurück. 1989 wurde eine neue Produktionsanlage in Lahr (Schwarzwald) geöffnet, die auf Thermostate spezialisiert war. Außerdem wurde eine Niederlassung in Kanada gegründet. 

 

Grohe 1990s
Das aufkeimende Umweltbewusstsein beeinflusste die Ausstattung von Bädern in den Neunzigerjahren – vor allem in hoch frequentierten Gebäuden und Bürohäusern. Die Entwicklung von elektronischen Steuerungen für Waschtische und Duschen lieferte den Schlüssel zum Wasser-Management. Es gab auch einen Trend zum größeren Bad, das leicht zu reinigen und sehr haltbar war.  

 

Grohe 1990s

GROHE Logo in den Neunzigerjahren.

In dieser Dekade wurde Grohe eine Aktiengesellschaft und benannte sich in Friedrich Grohe AG um. Dies erleichterte weitere Zukäufe, wie zum Beispiel 1993 die 50 %-Beteilung an der GROME Maketing Cyprus LtD. (Zypern) oder die Fusion von Grohe und der DAL/Rost-Gruppe 1994. Im Folgejahr wurde eine Niederlassung in Polen gegründet, und 1996 eine Produktionsstätte in Thailand. Ein weiterer ausländischer Produktionsstandort wurde 1998 in Portugal geöffnet.
Das Grohe Design Center wurde 1997 eingeweiht, das heute von dem renommierten Designer Paul Flowers geführt wird. Bad-Design steuerte jetzt eindeutig auf das vom Design dominierte 21. Jahrhundert zu.  

 

Grohe 2000s
Das Bad bildet heute in Eigenheimen, Hotels und Spas eine Oase der Entspannung. Anspruchsvoll designte Produkte werden auch technisch höchsten Anforderungen gerecht… Willkommen im Bad des 21. Jahrhunderts!
Seit 2000 ist Grohe nicht mehr an der Frankfurter Börse gelistet, wurde aber von einem Investorenkonsortium aufgekauft. 2001 wurde die geniale Freehander-Brause eingeführt.
Die derzeitigen Aktionäre, TPG Partners IV, L.P und die DLJ Merchant Banking Fonds, erwarben Grohe 2004.
 

 

Grohe 2000s

GROHE Logo im 21. Jahrhundert.

Die nach wie vor sehr beliebte Rainshower® Brause wurde 2005 eingeführt und gewann gleich den red dort award und den iF product design award. 2007 trat Grohe mit seinem neuen minimalistischen Armaturen-Sortiment ins Rampenlicht. Allure, Lineare und Concetto gewannen bereits viele Auszeichnungen wie den red dot, iF und Good Design.